Der Fonic Prepaid-Surfstick

Fonic war der erste Anbieter mit einem Discount-Prepaidtarif für Handys und auch für Surf-Sticks. Die Marke Fonic gehört eigentlich zum O2-Konzern, nutzt also auch dessen Netz, was ein großer Vorteil ist, weil man dadurch mit einem Fonic-Stick guten Empfang in praktisch allen Regionen des Landes hat.

 

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Der Test

Weil der Surfstick von Fonic im Prepaid-Bereich den besten Tarif bietet, werde ich ihn hier etwas detaillierter vorstellen, damit man etwas genauer weiß, worauf man sich dabei einlässt.

Die Verpackung

Dafür dass das Gerät inklusive SIM-Karte fast 80€ kostet, fällt die Verpackung ziemlich klein aus. Dann hat man zwar den Eindruck viel Geld für wenig ausgegeben zu haben, aber letztendlich ist er so praktischer zu transportieren und gut für die Umwelt. Die quadratische Verpackung lässt sich einfach aufschieben und gibt den Blick auf den Stick frei, der nochmal unter einer Plastikhülle ist.

Das sollte man auch tun, denn erst dann findet man die Mindestanforderungen, die der Computer, an dem man den Stick nutzen will, erfüllen sollte. Sie sind zwar nicht besonders hoch, aber sicher ist sicher:

USB-Schnittstelle
Speicher: mind. 128 MB RAM
Freier Festplattenspeicher: mind. 50 MB
Windows XP SP2, Windows 2000 SP2, Windows Vista, Mac OS 10.4 oder höher

   

Öffnet man diese Verpackung in der Verpackung dann auch noch, hat man neben dem Stick selbst auch noch ein mitgeliefertes USB-Verlängerungskabel (an meinem MacBook blockiert der etwas breite Stick den zweiten USB-Port, deswegen sehr praktisch!), die Kurzanleitung und das kleine Pappetui mit der SIM-Karte in der Hand. Die Kurzanleitung ist überraschenderweise recht gut gemacht, übersichtlich und klar und vor allem bebildert. Wenn man überhaupt noch eine gedruckte Anleitung bekommt, sieht man so etwas bei kleinen Technikprodukten eher selten, ein klarer Pluspunkt.

Der Surfstick selbst sieht aus wie ein gewöhnlicher USB-Speicherstick und ist das Modell "Mobile Connect" der Firma HUAWEI und ist "Made in China", aber das muss ja noch nichts heißen. Auf jeden Fall liegt er ganz gut in der Hand, erscheint stabil und vermittelt durchaus eine gewisse "Hochwertigkeit". Natürlich ist er auch mit dem Fonic-Logo versehen.

Die Freischaltung

Wie jedes Handy oder allgemein jede SIM-Karte muss auch die Karte des Fonic Surf Sticks vor der Benutzung freigeschaltet werden. Das geht recht unkompliziert auf der Fonic-Website und dauert dann etwa 2 Stunden. Hat man jedoch kein Internet zur Verfügung, muss man auf die telefonische Registrierung zurückgreifen, die - zumindest laut Anleitung - bis zu 24 Stunden dauern kann. Allerdings macht man das ja ohnehin in einer freien ruhigen Minute und hat in der Regel einen Internetzugang, also ist das eher nebensächlich. Die Onlineregistrierung läuft unspektakulär, einfach und innerhalb von 2 Minuten ab; Daten eintragen und fertig. Die Registrierungsbestätigung bekommt man auch nochmal per eMail zugeschickt. Danach hat man dann auch einen eigenen Fonic-Account über den man Guthaben aufladen und den Kundendienst nutzen kann (über dessen Qualität ich leider nichts sagen kann, weil ich ihn noch nicht gebraucht habe, aber das ist ja auch ein Zeichen von Qualität).

Fonic Surf-Stick Freischaltung

Die SIM-Karte

Bevor der Stick benutzt werden kann, muss man die mitgelierferte SIM-Karte in den Surfstick einsetzen. Der dafür vorgesehene Schlitz liegt recht versteckt über der USB-Schnittstelle und ist nur erreichbar, wenn man die Schutzkappe abnimmt. Die Sim-Karte wird in eine kleine Blech-Schublade gesteckt und mitsamt dieser wieder in den Surf-Stick geschoben. Das hätte man auch etwas einfacher gestalten können, ich kann mir vorstellen, dass man mit kräftigeren Fingern und kürzeren Fingernägeln da vielleicht etwas länger herumfriemeln muss.

Fonic Surf-Stick mit SIM-Karte Fonic Surf-Stick mit SIM-Karte

Die Installation

Fehlt schließlich noch die Software, um den Surfstick zum Laufen zu bekommen. Die Installation könnte im Prinzip nicht einfacher sein: Sobald der Stick mit dem PC verbunden ist, kann man ihn gleichzeitig als Speicherstick benutzen, auf dem die Software "Mobile Partner" gespeichert ist. Doppelklick, ein paar Mal auf "Weiter" klicken und fertig, dazu sind absolut keine technischen Fähigkeiten nötig.

Hier zwei Bilder von meinem MacBook, aber das Vorgehen ist unter Windows das gleiche und die Software sieht ebenfalls genau so aus. Eine noch detailliertere Anleitung wie man den Fonic Surfstick unter Mac OSX installiert, gibt es hier.

Die Praxis

Wie schnell man mit einem Surfstick im Internet unterwegs ist, hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab: Befindet man sich in einem Gebäude oder nicht und wenn ja, dann hat selbst die Bausubstanz des Hauses einen Einfluss. Regen kann die Geschwindigkeit beeinflussen genau wie die Tatsache ob man selbst gerade still steht oder sich schnell fortbewegt, z.B. im Zug oder als Beifahrer im Auto, von daher ist es schwierig, in puncto Geschwindigkeit ein universelles Urteil zu fällen, also spreche ich lieber aus meiner subjektiven Erfahrung: Im ICE ist es mir hin und wieder einmal passiert, dass die Verbindung kurz abgebrochen ist und wenn ich bei meinen Eltern bin, die in einem alten 60er-Jahre-Haus wohnen, das hauptsächlich aus Beton besteht, nimmt die Geschwindigkeit doch ein wenig ab, ist aber immer noch vollkommen ausreichend, um damit arbeiten zu können.
Hier ein kleiner Speedtest von http://www.wieistmeineip.de:

Fazit

Viel mehr gibt es eigentlich nicht zu sagen, für mich überwiegen die Vorteile ganz klar und da ich mit meinem sporadischen Surfverhalten der ideale Nutzer für eine Tagesflatrate bin, nutze ich mittlerweile ausschließlich den FONIC-Surfstick. Der simply-Surfstick ist genau so überzeugend, aber ich hab den Vertrag nach ein paar Monaten wieder gekündigt, weil sich ein Flat-Tarif bei den paar Gelegenheiten, zu denen ich den Surfstick brauche, einfach nicht lohnt.

Wichtige Punkte, warum ich mich für den FONIC-Surfstick entschieden habe, sind:

 

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